Personal Trainer als Motivations-Schub

von Eginhard Kieß
Bürostuhl und Sofa, Auto, Zug und Flugzeug - wie auch immer unser Alltag aussieht und wo wir ihn verbringen: wir bewegen und oft zu wenig. Rücken- und Bandscheibenbeschwerden, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes gehören zu den anerkannten Folgen unserer modernen Lebensweise.

Dagegen können wir etwas tun, indem wir uns mehr bewegen, bewusster ernähren, mehr Kalorien verbrauchen. Das ist immer leichter gesagt, doch viele Menschen machen die simple Erfahrung: Bereitschaft gut, Motivation mangelhaft. Wer langfristig und dauerhaft fit werden will, muss zunächst einmal lernen persönliche Verhaltensweisen und Gewohnheiten nachhaltig zu ändern. Das ist gar nicht so einfach und in aller Regel leichter mit einem persönlichen Trainer zu realisieren, der uns dort abholt, wo wir stehen: bei unserer individuellen Leistungsfähigkeit und am liebsten direkt zu Hause oder im Büro, damit wir uns den Weg ins Fitness-Studio sparen können.

Personal Training ist "in", denn viele Menschen suchen Hilfe und Motivation, um ihre ungesunde Lebensführung vor allem im Alltag zu ändern. Wie der Name schon sagt, sind Personal Trainer wirklich persönliche Trainer, die ihre Klienten an die Hand nehmen und durch das Dickicht der sportiven Möglichkeiten führen.

Das Angebot richtet sich vor allem an vielbeschäftigte Menschen, die bisher keine Zeit fanden für regelmäßigen Sport oder denen es schwer fällt sich in der knapp bemessenen Freizeit zu motivieren. Allen, die in Job, Haushalt oder Familie eng eingebunden sind, kann der Personal Trainer helfen aus dem täglichen Trott zu entfliehen und dabei überrascht feststellen: dank des Trainings haben sie nicht weniger, sondern mehr Zeit, denn körperliche Fitness verbessert nachweislich auch die geistige Leistungsfähigkeit in Beruf und Alltag. Wir werden gesünder, kreativer, effektiver - und glücklicher.

Wer einen eigenen Trainer hat, will Ballast loswerden: Pfunde vom Bauch und Gedanken aus dem Kopf. Personal Trainer werden dann zum Sportlehrer, Physiotherapeut, Berater und Coach in einer Person. Ein Helfer für Körper, Geist und Seele. Gute und seriöse Personal Trainer können daher nicht mehr als vier oder fünf Trainings-Einheiten pro Tag absolvieren, sie müssen nicht selten Belastendes verarbeiten und sich zusätzlich Notizen machen für das nächste Treffen mit dem jeweiligen Klienten.

Wie das Training konkret aussieht, ist von den Wünschen des Klienten und von den Schwerpunkten des Trainers abhängig. Auch die individuelle Ausgangssitution des Klienten spielt eine wichtige Rolle: Ziele, Vorlieben und eventuelle Vorerkrankungen. Wer sich für Personal Training interessiert, sollte zunächst einen unverbindlichen Kennenlern-Termin oder ein Probetraining vereinbaren. Die Erfahrung zeigt, dass fast alle Klienten nach dem ersten Treffen am Ball bleiben. Denn sie werden von Beginn an persönlich beraten und erfahren eine indivduelle Betreuung, wie sie in einem Fitness-Studio nicht möglich ist.

Personal Trainer haben in aller Regel eine Ausbildung als Sporttherapeut, Sportlehrer oder Sportwissenschaftler sowie häufig mehrere Weiterbildungen zum Beispiel in den Bereichen Pilates, Yoga oder Nordic Walking absolviert. Einige Trainerinnen haben sich auch darauf spezialisiert, mit Schwangeren zu arbeiten. Personal Trainer werden darüber hinaus auf besondere Qualitätsmerkmale wie Zuverlässigkeit, Fachkompetenz und Ehrlichkeit im Umgang mit Klienten und anderen Trainer überprüft. Schließlich sollen sie nicht nur begeistern, sondern auch diskret und sensibel mit den Menschen in ihren individuellen Situationen umgehen.

Der Autor
Eginhard Kieß ist Geschäftsführer des PREMIUM Personal Trainer Club, in dem die 100 führenden Personal Trainer aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz organisiert sind. Neben seinen Trainings-Einheiten gibt er regelmäßig Seminare und veranstaltet Kongresse zum Thema Personal Training.

www.premium-personal-trainer.com

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